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→ Jetzt kostenlos prüfen- Was ist Agentic Search?
- Agentic Search vs. RAG – Was ist der Unterschied?
- Agentic Commerce: Die neue Shopping-Ära
- Google Ads im Wandel: AI Mode, AI Max & UCP
- Googles neue Agentic Tools für Advertiser
- Auswirkungen auf Performance Marketing
- Produktdaten-Feeds für Agentic Search optimieren
- Feed-Veredlung mit Channable
- 7 Handlungsempfehlungen für Advertiser
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist Agentic Search?
Agentic Search beschreibt eine neue Generation der Websuche, bei der KI-Agenten nicht mehr nur Informationen finden, sondern eigenständig Aufgaben im Auftrag des Nutzers ausführen. Google hat mit dem Core Update im April 2026 den offiziellen Übergang von generativen Zusammenfassungen (AI Overviews) hin zu Agentic Search vollzogen.„Die Zukunft der Suche ist agentisch.“ – Sundar Pichai, CEO GoogleDas klassische Modell – Nutzer tippt Suchbegriff, erhält Linkliste, klickt auf Ergebnis – wird schrittweise abgelöst durch ein Modell, in dem KI-Agenten im Auftrag des Nutzers handeln: recherchieren, vergleichen, buchen, kaufen. Ein konkretes Beispiel zeigt, wie weit diese Entwicklung bereits ist: Google hat kürzlich weltweit die Möglichkeit eingeführt, Restaurantreservierungen direkt über die Suche abzuwickeln. Der Nutzer beschreibt lediglich seine Wünsche – Gruppengröße, Uhrzeit, gewünschte Atmosphäre – und KI-Agenten durchsuchen parallel mehrere Buchungsplattformen nach verfügbaren Optionen. Das ist keine Suche mehr, sondern Task Completion – und es verändert die Anforderungen an die digitale Präsenz von Unternehmen grundlegend. Gleichzeitig verändert sich die Art, wie Nutzer mit Google interagieren. Conversational Queries, visuelle Suchen und mehrstufige Recherchen ersetzen die klassische Keyword-Eingabe. Google reagiert darauf mit Features wie AI Mode (konversationelle Suche), Canvas (interaktive Ergebnisse) und Search Live – alles Funktionen, die den Nutzer in ein geführtes Gespräch einbinden, statt ihm eine Liste von Links zu präsentieren.
Quellen: Search Engine Journal, April 2026; Emarketer, April 2026
Agentic Search vs. RAG – Was ist der Unterschied?
In der Diskussion um KI-gestützte Suche werden zwei Konzepte häufig verwechselt: Retrieval-Augmented Generation (RAG) und Agentic Search. Beide nutzen KI, verfolgen aber fundamental unterschiedliche Ziele.RAG
- Ziel: Bessere Antworten generieren durch Zugriff auf externe Datenquellen
- Funktionsweise: Ein LLM ruft relevante Dokumente ab und nutzt sie als Kontext für die Antwortgenerierung
- Anwendung: Interne Wissensdatenbanken, Chatbots, Dokumentensuche
- Output: Eine informierte Textantwort
- Rolle des Nutzers: Stellt eine Frage, bewertet die Antwort selbst
Agentic Search
- Ziel: Aufgaben eigenständig erledigen, nicht nur Informationen liefern
- Funktionsweise: KI-Agenten planen mehrstufige Aktionen, nutzen Tools, treffen Entscheidungen und führen Transaktionen aus
- Anwendung: Google AI Mode, Shopping, Buchungen, Produktvergleiche
- Output: Erledigte Aufgabe (Buchung, Kauf, Vergleich)
- Rolle des Nutzers: Delegiert eine Aufgabe, bestätigt das Ergebnis
Mit dem VeeHub Agentic Search Optimizer können Sie kostenlos prüfen, ob KI-Crawler Ihre Website erreichen, eine llms.txt generieren und Ihre Agentic-Search-Readiness bewerten.
→ Kostenloses ASO-Tool startenAgentic Commerce: Die neue Shopping-Ära
Agentic Commerce ist die logische Konsequenz aus Agentic Search für den E-Commerce: KI-Agenten übernehmen nicht nur die Recherche, sondern den gesamten Kaufprozess – vom Produktvergleich über die Preisverhandlung bis zum Checkout. Was bisher ein mehrstufiger, manueller Prozess war (Suche → Klick → Vergleich → Warenkorb → Kauf), wird zur delegierten Aufgabe. Google hat mit dem Universal Commerce Protocol (UCP) den technischen Standard dafür geschaffen. UCP standardisiert die Kommunikation zwischen KI-Agenten und Merchant-Backends – einschließlich sicherer digitaler Identität und Zahlungsabwicklung. In den USA ist der UCP-gestützte Checkout bereits aktiv (Etsy, Wayfair), Shopify, Target und Walmart folgen.Was Agentic Commerce für Händler bedeutet
Die Konsequenz ist weitreichend: Der KI-Agent wird zum wichtigsten „Kunden“. Er entscheidet datenbasiert, welche Produkte empfohlen werden – und welche nicht. Unternehmen, deren Produktdaten-Feeds unvollständig, veraltet oder schlecht strukturiert sind, werden von KI-Agenten möglicherweise gar nicht als kaufbare Option erkannt. Zusätzlich ermöglicht das neue Werbeformat „Direct Offers“ Händlern, exklusive Rabatte direkt innerhalb von AI Mode anzuzeigen, sobald ein Käufer hohe Kaufabsicht signalisiert. Die Konfiguration erfolgt über das Google Merchant Center. Agentic Commerce betrifft nicht nur B2C: Auch im B2B-Bereich werden KI-Agenten zunehmend für Beschaffung, Angebotsvergleiche und Lieferantenauswahl eingesetzt. Unternehmen mit strukturierten, maschinenlesbaren Leistungsbeschreibungen und klaren Preis-/Leistungsdaten werden bevorzugt empfohlen.Quellen: Google Blog – Universal Commerce Protocol, Feb. 2026; MediaPost – Google UCP, Feb. 2026
Google Ads im Wandel: AI Mode, AI Max & UCP
Drei große Entwicklungen verändern Google Ads im Jahr 2026 grundlegend. Zusammen bilden sie das Fundament für eine neue Ära des Performance Marketings, in der KI-Agenten eine zentrale Rolle zwischen Nutzer und Werbetreibendem einnehmen.AI Mode: Ads werden Teil der Konversation
Google hat im Februar 2026 ein neues Shopping-Anzeigenformat für AI Mode vorgestellt – die konversationelle Suchoberfläche, in der Nutzer mehrstufige Recherchen durchführen können. Anzeigen erscheinen dabei als „Sponsored“ innerhalb KI-generierter Konversationen. Was viele Advertiser noch nicht wissen: Laut Netzwerk-Analysen von Discovered Labs laufen Ad-Auktionen in AI Mode bereits im Hintergrund – innerhalb von 60 Millisekunden. Die Infrastruktur für „AI Mode Bottom Ads“ und ein vollständiges Attribution-System stehen bereit. Google kann die Monetarisierung jederzeit freischalten. Für Advertiser bedeutet das: AI Mode wird zur nächsten großen Werbefläche – und wer sich nicht darauf vorbereitet, riskiert, bei der nächsten Evolutionsstufe der Google-Suche nicht sichtbar zu sein.Quellen: Google Ads Blog – AI Mode Shopping Ads, Feb. 2026; Discovered Labs – AI Mode Ad Infrastructure, Jan. 2026
AI Max ersetzt Dynamic Search Ads ab September 2026
Am 15. April 2026 kündigte Google an, dass Dynamic Search Ads (DSA) als eigenständiges Format eingestellt werden. Ab September 2026 werden alle betroffenen Kampagnen automatisch auf AI Max for Search migriert – eine freiwillige Migration ist bereits jetzt möglich. Der entscheidende Unterschied: AI Max nutzt keine Keyword-Listen oder strikte URL-Targeting-Regeln mehr. Stattdessen arbeitet das System mit Intent-Signalen, Content-Verständnis und historischen Performance-Daten.| Merkmal | Dynamic Search Ads (alt) | AI Max for Search (neu) |
|---|---|---|
| Targeting | Website-Inhalt & URL-basiert | Intent-Signale, Content-Verständnis, historische Performance |
| Headline-Generierung | Aus indexierten Seiten | KI-generiert aus Website + Assets + Nutzerkontext |
| Keyword-Abhängigkeit | Teilweise (DSA als Catch-All) | Keywordless Matching möglich |
| Steuerung | URL-Gruppen, Ausschlüsse | Brand Controls, Location Controls, Text Guidelines |
| Performance | Baseline | Ø +7 % mehr Conversions bei vergleichbarem CPA/ROAS* |
*Google Internal Data, 2026 (Non-Retail-Advertiser)
Nicht auf die automatische Migration warten, sondern jetzt die freiwillige Umstellung prüfen. So behalten Advertiser die Kontrolle über den Migrationsprozess und können Negative-Keyword-Listen vorab auditieren.
Quellen: Google Ads Blog – AI Max Migration, 15. April 2026; PPC Land – AI Max DSA Migration, April 2026
Universal Commerce Protocol (UCP): Checkout direkt in der Suche
Das Universal Commerce Protocol ist Googles neuer Standard für Agentic Commerce – die Interaktion zwischen KI-Agenten und Unternehmen über die gesamte Shopping-Journey, einschließlich sicherer digitaler Identität und Zahlungsabwicklung. Nutzer können damit Produkte direkt in AI Mode kaufen, ohne die Suchergebnisseite zu verlassen.Quellen: Google Blog – Universal Commerce Protocol, Feb. 2026; MediaPost – Google UCP, Feb. 2026
Googles neue Agentic Tools für Advertiser
Google hat drei KI-gestützte Assistenten eingeführt, die weit über bisherige Automatisierungsfunktionen hinausgehen: Ads Advisor (ads.google.com) generiert Keywords und Assets für Search- und Performance-Max-Kampagnen basierend auf Website-Kontext und bestehenden Assets. Er lernt aus vergangenen Interaktionen, wird über die Zeit individueller und kann Performance-Probleme eigenständig diagnostizieren. Analytics Advisor (analytics.google.com) liefert proaktiv Insights und Trends aus Google Analytics. Er ermöglicht natürlichsprachliche Abfragen und führt automatisiert Key-Driver-Analysen durch – inklusive Wachstumsempfehlungen mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Marketing Advisor (Rollout geplant 2026) ist ein KI-Agent, der direkt im Chrome-Browser lebt und Aufgaben über verschiedene Google-Produkte hinweg erledigt – von Google Ads über Analytics bis zu CMS-Systemen. Für Agenturen bedeutet diese Entwicklung: Die Rolle verschiebt sich von der operativen Kampagnensteuerung hin zur strategischen Aufsicht und Qualitätskontrolle. Wer die Agentic Tools versteht und gezielt einsetzt, kann erhebliche Effizienzgewinne realisieren.Quellen: Google Blog – AI Advisors, Mai 2025; Google Blog – Marketing Advisor, Nov. 2025
Auswirkungen auf Performance Marketing
Agentic Search und Agentic Commerce haben direkte Konsequenzen für die tägliche Arbeit von PPC-Teams und Marketing-Entscheidern:CTR-Rückgang durch AI Overviews
Frühe Daten des Analyseunternehmens Adthena zeigen, dass Paid-Search-CTRs durch AI Overviews um 8–12 Prozentpunkte sinken könnten – das entspricht einem relativen Rückgang von 20–40 %. Besonders betroffen sind längere, detaillierte Suchanfragen bei kommerziellen Queries, wo sich Werbeausgaben und ROI konzentrieren.Quelle: Adthena / Search Engine Land – AI Overviews CTR Impact, Nov. 2025
Topic Match statt Keyword Match bei Landing Pages
Wenn Google einen breiteren Intent-Cluster rund um eine Suchanfrage interpretiert, werden generische Landing Pages deutlich schlechter performen. Die neue Anforderung: Landing Pages müssen stärkeren Message Match auf Topic-Ebene liefern. Statt Inhalte nach einzelnen Keywords zu organisieren, sollten sie nach Decision Paths strukturiert werden – die erste Frage des Nutzers, seine Vergleichsfragen, seine Risikofragen und seine Handlungsfragen in einem kohärenten Content-Stück abdeckend.Quelle: Emarketer – Topic Match & Decision Paths, April 2026
Veränderte Rolle des PPC-Managers
Agentic AI verschiebt die Aufgaben von PPC-Profis: Weniger manuelle Execution, mehr strategische Steuerung. KI-Systeme übernehmen die Analyse von Creative-Elementen, testen Kombinationen automatisiert und identifizieren Top-Performer. Die informierte Aufsicht durch erfahrene Spezialisten bleibt dabei entscheidend.Quelle: Search Engine Land – Agentic AI & PPC Manager, Jan. 2026
Produktdaten-Feeds für Agentic Search & Agentic Commerce optimieren
Der Produktdaten-Feed ist das wichtigste digitale Asset eines E-Commerce-Unternehmens im Zeitalter der KI-Agenten. Im klassischen Google Shopping war der Produkttitel das zentrale Matching-Signal. In einer Agentic-Commerce-Umgebung ändert sich das fundamental: Der gesamte Feed wird zum Kontext, den KI-Agenten nutzen, um Produkte zu bewerten, zu vergleichen und dem Nutzer zu empfehlen. Mit dem Universal Commerce Protocol können Agenten direkt Checkout-Prozesse auslösen – unvollständige oder ungenaue Feed-Daten führen dazu, dass ein Agent das Produkt gar nicht als kaufbar erkennt.Welche Feed-Attribute für Agentic Search besonders wichtig sind
title– optimiert nach Intent-Logik: Brand + Produkttyp + differenzierende Attributedescription– detailliert, mit Use-Case-Informationen und Materialangabenproduct_type– granulare semantische Einordnunggtin/mpn/brand– eindeutige Identifikation für Cross-Platform-Vergleicheavailability+inventory_level– Echtzeit-Verfügbarkeit, essenziell für UCP-Checkout
sale_price+sale_price_effective_date– für Direct Offers in AI Modeproduct_detail– Maße, Gewicht, Kompatibilitätproduct_highlight– 5–10 Stichpunkte als Entscheidungsgrundlage für Agentenshipping+return_policy– Agenten vergleichen diese systematisch
lifestyle_image_link– kontextuelle Bilder für visuelle Suchesustainability_certifications– zunehmend relevantes Vergleichskriteriumenergy_efficiency_class– Pflicht für bestimmte EU-Kategorien
Quelle: Google Merchant Center – Produktdaten-Spezifikation
Feed-Veredlung mit Channable
🔗 Warum wir auf Channable setzen
Bei VeeHub nutzen wir Channable als zentrale Feed-Management-Plattform. Channable ermöglicht die automatisierte Transformation, Anreicherung und Optimierung von Produktdaten-Feeds für Google Shopping, Performance Max, Meta Catalog und Marktplätze – und bereitet Feeds gezielt auf Agentic Commerce vor.product_highlight und product_detailDie Feed-Qualität ist im Agentic Commerce der limitierende Faktor. Während im klassischen Google Shopping ein mittelmäßiger Feed noch zu Impressions führte, entscheiden KI-Agenten binär: Entweder ein Produkt wird als vollständig und kaufbar erkannt – oder es existiert nicht. Feed-Veredlung ist kein Nice-to-have mehr, sondern geschäftskritisch.
7 Handlungsempfehlungen für Advertiser
1. DSA-Migration jetzt vorbereiten. Alle aktiven Dynamic Search Ads identifizieren und die freiwillige Migration zu AI Max prüfen, bevor die automatische Umstellung im September 2026 greift. Negative-Keyword-Listen vorher auditieren. 2. Content-Strategie auf Decision Paths umstellen. Weg von reiner Keyword-Optimierung, hin zu Decision-Path-Denken. Paid- und Organic-Teams sollten von gemeinsamen Content-Annahmen aus arbeiten. 3. First-Party-Daten priorisieren. Die Remarketing-Infrastruktur ist in AI Mode bereits aktiv. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, robuste First-Party-Daten-Assets aufzubauen. 4. Produktdaten-Feed veredeln. Den Feed als strategisches Asset behandeln: Alle relevanten Attribute befüllen, Titel nach Intent-Logik optimieren, Echtzeit-Verfügbarkeit sicherstellen. Ein professionelles Feed-Management-Tool wie Channable nutzen. 5. Googles Agentic Tools aktiv einsetzen. Ads Advisor und Analytics Advisor als strategische Informationsquelle nutzen – vorausgesetzt, die Datenbasis stimmt. 6. Tracking modernisieren. Server-Side Tagging implementieren, Enhanced Conversions aktivieren, Consent Mode korrekt einrichten. In einer KI-gesteuerten Werbelandschaft ist die Datenqualität der limitierende Faktor. 7. Agentic-Search-Readiness prüfen. Mit dem VeeHub Agentic Search Optimizer kostenlos prüfen, ob KI-Crawler Ihre Website erreichen, und eine llms.txt generieren. Wer für Agentic Search unsichtbar ist, wird auch im Agentic Commerce nicht stattfinden.AI is only as good as the data you put into it.
Häufig gestellte Fragen
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VeeHub ist eine Marketing-as-a-Service-Agentur mit Fokus auf Google Ads, SEO/GEO, Tracking und KI-gestützte Prozessautomatisierung. Mit über 16 Jahren Erfahrung und 250+ betreuten Unternehmen unterstützt VeeHub Unternehmen dabei, ihre Marketing-Performance auf die agentic Ära vorzubereiten.Kontakt: agentur@veehub.de | +49 5605 – 9139 797 | veehub.de
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🛠️ Kostenlos prüfen 💬 Beratung anfragenDieser Beitrag basiert auf dem VeeHub White Paper „Agentic Search & Google Ads in 2026″ (April 2026). Stand: April 2026 | Version 2.0