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Agentic Search ist der Wandel von der klassischen Suchmaschine hin zu KI-Agenten, die eigenständig Aufgaben für Nutzer erledigen

Agentic Search ist der Wandel von der klassischen Suchmaschine hin zu KI-Agenten, die eigenständig Aufgaben für Nutzer erledigen – von der Produktrecherche bis zum Checkout. Für Google-Ads-Advertiser bedeutet das: neue Werbeformate, veränderte Kampagnenstrukturen und eine fundamental andere Rolle des Produktdaten-Feeds. Dieser Beitrag fasst zusammen, was sich konkret ändert, wie Agentic Commerce den E-Commerce transformiert und wie Unternehmen sich jetzt vorbereiten können.
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Agentic Search beschreibt eine neue Generation der Websuche, bei der KI-Agenten nicht mehr nur Informationen finden, sondern eigenständig Aufgaben im Auftrag des Nutzers ausführen. Google hat mit dem Core Update im April 2026 den offiziellen Übergang von generativen Zusammenfassungen (AI Overviews) hin zu Agentic Search vollzogen.
„Die Zukunft der Suche ist agentisch.“ – Sundar Pichai, CEO Google
Das klassische Modell – Nutzer tippt Suchbegriff, erhält Linkliste, klickt auf Ergebnis – wird schrittweise abgelöst durch ein Modell, in dem KI-Agenten im Auftrag des Nutzers handeln: recherchieren, vergleichen, buchen, kaufen. Ein konkretes Beispiel zeigt, wie weit diese Entwicklung bereits ist: Google hat kürzlich weltweit die Möglichkeit eingeführt, Restaurantreservierungen direkt über die Suche abzuwickeln. Der Nutzer beschreibt lediglich seine Wünsche – Gruppengröße, Uhrzeit, gewünschte Atmosphäre – und KI-Agenten durchsuchen parallel mehrere Buchungsplattformen nach verfügbaren Optionen. Das ist keine Suche mehr, sondern Task Completion – und es verändert die Anforderungen an die digitale Präsenz von Unternehmen grundlegend. Gleichzeitig verändert sich die Art, wie Nutzer mit Google interagieren. Conversational Queries, visuelle Suchen und mehrstufige Recherchen ersetzen die klassische Keyword-Eingabe. Google reagiert darauf mit Features wie AI Mode (konversationelle Suche), Canvas (interaktive Ergebnisse) und Search Live – alles Funktionen, die den Nutzer in ein geführtes Gespräch einbinden, statt ihm eine Liste von Links zu präsentieren.

Quellen: Search Engine Journal, April 2026; Emarketer, April 2026

Agentic Search vs. RAG – Was ist der Unterschied?

In der Diskussion um KI-gestützte Suche werden zwei Konzepte häufig verwechselt: Retrieval-Augmented Generation (RAG) und Agentic Search. Beide nutzen KI, verfolgen aber fundamental unterschiedliche Ziele.

RAG

  • Ziel: Bessere Antworten generieren durch Zugriff auf externe Datenquellen
  • Funktionsweise: Ein LLM ruft relevante Dokumente ab und nutzt sie als Kontext für die Antwortgenerierung
  • Anwendung: Interne Wissensdatenbanken, Chatbots, Dokumentensuche
  • Output: Eine informierte Textantwort
  • Rolle des Nutzers: Stellt eine Frage, bewertet die Antwort selbst
vs.

Agentic Search

  • Ziel: Aufgaben eigenständig erledigen, nicht nur Informationen liefern
  • Funktionsweise: KI-Agenten planen mehrstufige Aktionen, nutzen Tools, treffen Entscheidungen und führen Transaktionen aus
  • Anwendung: Google AI Mode, Shopping, Buchungen, Produktvergleiche
  • Output: Erledigte Aufgabe (Buchung, Kauf, Vergleich)
  • Rolle des Nutzers: Delegiert eine Aufgabe, bestätigt das Ergebnis
Der entscheidende Unterschied: RAG ist eine Technologie (ein Baustein innerhalb von KI-Systemen), während Agentic Search ein Paradigma ist – eine komplett neue Art, wie Menschen mit Suchmaschinen interagieren. Agentic Search nutzt RAG als eine von vielen Komponenten, geht aber weit darüber hinaus: Der Agent plant, handelt, lernt und führt Transaktionen durch. Für Unternehmen bedeutet das: Wer seine Website nur auf klassische RAG-Anwendungen (z. B. FAQ-Chatbots) optimiert, verpasst den eigentlichen Paradigmenwechsel. Die Herausforderung besteht darin, Inhalte und Produktdaten so zu strukturieren, dass KI-Agenten nicht nur Antworten daraus ableiten, sondern aktiv Transaktionen durchführen können – also Agentic Commerce ermöglichen.
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Agentic Commerce: Die neue Shopping-Ära

Agentic Commerce ist die logische Konsequenz aus Agentic Search für den E-Commerce: KI-Agenten übernehmen nicht nur die Recherche, sondern den gesamten Kaufprozess – vom Produktvergleich über die Preisverhandlung bis zum Checkout. Was bisher ein mehrstufiger, manueller Prozess war (Suche → Klick → Vergleich → Warenkorb → Kauf), wird zur delegierten Aufgabe. Google hat mit dem Universal Commerce Protocol (UCP) den technischen Standard dafür geschaffen. UCP standardisiert die Kommunikation zwischen KI-Agenten und Merchant-Backends – einschließlich sicherer digitaler Identität und Zahlungsabwicklung. In den USA ist der UCP-gestützte Checkout bereits aktiv (Etsy, Wayfair), Shopify, Target und Walmart folgen.

Was Agentic Commerce für Händler bedeutet

Die Konsequenz ist weitreichend: Der KI-Agent wird zum wichtigsten „Kunden“. Er entscheidet datenbasiert, welche Produkte empfohlen werden – und welche nicht. Unternehmen, deren Produktdaten-Feeds unvollständig, veraltet oder schlecht strukturiert sind, werden von KI-Agenten möglicherweise gar nicht als kaufbare Option erkannt. Zusätzlich ermöglicht das neue Werbeformat „Direct Offers“ Händlern, exklusive Rabatte direkt innerhalb von AI Mode anzuzeigen, sobald ein Käufer hohe Kaufabsicht signalisiert. Die Konfiguration erfolgt über das Google Merchant Center. Agentic Commerce betrifft nicht nur B2C: Auch im B2B-Bereich werden KI-Agenten zunehmend für Beschaffung, Angebotsvergleiche und Lieferantenauswahl eingesetzt. Unternehmen mit strukturierten, maschinenlesbaren Leistungsbeschreibungen und klaren Preis-/Leistungsdaten werden bevorzugt empfohlen.

Quellen: Google Blog – Universal Commerce Protocol, Feb. 2026; MediaPost – Google UCP, Feb. 2026

Drei große Entwicklungen verändern Google Ads im Jahr 2026 grundlegend. Zusammen bilden sie das Fundament für eine neue Ära des Performance Marketings, in der KI-Agenten eine zentrale Rolle zwischen Nutzer und Werbetreibendem einnehmen.

AI Mode: Ads werden Teil der Konversation

Google hat im Februar 2026 ein neues Shopping-Anzeigenformat für AI Mode vorgestellt – die konversationelle Suchoberfläche, in der Nutzer mehrstufige Recherchen durchführen können. Anzeigen erscheinen dabei als „Sponsored“ innerhalb KI-generierter Konversationen. Was viele Advertiser noch nicht wissen: Laut Netzwerk-Analysen von Discovered Labs laufen Ad-Auktionen in AI Mode bereits im Hintergrund – innerhalb von 60 Millisekunden. Die Infrastruktur für „AI Mode Bottom Ads“ und ein vollständiges Attribution-System stehen bereit. Google kann die Monetarisierung jederzeit freischalten. Für Advertiser bedeutet das: AI Mode wird zur nächsten großen Werbefläche – und wer sich nicht darauf vorbereitet, riskiert, bei der nächsten Evolutionsstufe der Google-Suche nicht sichtbar zu sein.

Quellen: Google Ads Blog – AI Mode Shopping Ads, Feb. 2026; Discovered Labs – AI Mode Ad Infrastructure, Jan. 2026

AI Max ersetzt Dynamic Search Ads ab September 2026

Am 15. April 2026 kündigte Google an, dass Dynamic Search Ads (DSA) als eigenständiges Format eingestellt werden. Ab September 2026 werden alle betroffenen Kampagnen automatisch auf AI Max for Search migriert – eine freiwillige Migration ist bereits jetzt möglich. Der entscheidende Unterschied: AI Max nutzt keine Keyword-Listen oder strikte URL-Targeting-Regeln mehr. Stattdessen arbeitet das System mit Intent-Signalen, Content-Verständnis und historischen Performance-Daten.
Merkmal Dynamic Search Ads (alt) AI Max for Search (neu)
Targeting Website-Inhalt & URL-basiert Intent-Signale, Content-Verständnis, historische Performance
Headline-Generierung Aus indexierten Seiten KI-generiert aus Website + Assets + Nutzerkontext
Keyword-Abhängigkeit Teilweise (DSA als Catch-All) Keywordless Matching möglich
Steuerung URL-Gruppen, Ausschlüsse Brand Controls, Location Controls, Text Guidelines
Performance Baseline Ø +7 % mehr Conversions bei vergleichbarem CPA/ROAS*

*Google Internal Data, 2026 (Non-Retail-Advertiser)

💡 VeeHub-Empfehlung

Nicht auf die automatische Migration warten, sondern jetzt die freiwillige Umstellung prüfen. So behalten Advertiser die Kontrolle über den Migrationsprozess und können Negative-Keyword-Listen vorab auditieren.

Quellen: Google Ads Blog – AI Max Migration, 15. April 2026; PPC Land – AI Max DSA Migration, April 2026

Universal Commerce Protocol (UCP): Checkout direkt in der Suche

Das Universal Commerce Protocol ist Googles neuer Standard für Agentic Commerce – die Interaktion zwischen KI-Agenten und Unternehmen über die gesamte Shopping-Journey, einschließlich sicherer digitaler Identität und Zahlungsabwicklung. Nutzer können damit Produkte direkt in AI Mode kaufen, ohne die Suchergebnisseite zu verlassen.

Quellen: Google Blog – Universal Commerce Protocol, Feb. 2026; MediaPost – Google UCP, Feb. 2026

Googles neue Agentic Tools für Advertiser

Google hat drei KI-gestützte Assistenten eingeführt, die weit über bisherige Automatisierungsfunktionen hinausgehen: Ads Advisor (ads.google.com) generiert Keywords und Assets für Search- und Performance-Max-Kampagnen basierend auf Website-Kontext und bestehenden Assets. Er lernt aus vergangenen Interaktionen, wird über die Zeit individueller und kann Performance-Probleme eigenständig diagnostizieren. Analytics Advisor (analytics.google.com) liefert proaktiv Insights und Trends aus Google Analytics. Er ermöglicht natürlichsprachliche Abfragen und führt automatisiert Key-Driver-Analysen durch – inklusive Wachstumsempfehlungen mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Marketing Advisor (Rollout geplant 2026) ist ein KI-Agent, der direkt im Chrome-Browser lebt und Aufgaben über verschiedene Google-Produkte hinweg erledigt – von Google Ads über Analytics bis zu CMS-Systemen. Für Agenturen bedeutet diese Entwicklung: Die Rolle verschiebt sich von der operativen Kampagnensteuerung hin zur strategischen Aufsicht und Qualitätskontrolle. Wer die Agentic Tools versteht und gezielt einsetzt, kann erhebliche Effizienzgewinne realisieren.

Quellen: Google Blog – AI Advisors, Mai 2025; Google Blog – Marketing Advisor, Nov. 2025

Auswirkungen auf Performance Marketing

Agentic Search und Agentic Commerce haben direkte Konsequenzen für die tägliche Arbeit von PPC-Teams und Marketing-Entscheidern:

CTR-Rückgang durch AI Overviews

Frühe Daten des Analyseunternehmens Adthena zeigen, dass Paid-Search-CTRs durch AI Overviews um 8–12 Prozentpunkte sinken könnten – das entspricht einem relativen Rückgang von 20–40 %. Besonders betroffen sind längere, detaillierte Suchanfragen bei kommerziellen Queries, wo sich Werbeausgaben und ROI konzentrieren.

Quelle: Adthena / Search Engine Land – AI Overviews CTR Impact, Nov. 2025

Topic Match statt Keyword Match bei Landing Pages

Wenn Google einen breiteren Intent-Cluster rund um eine Suchanfrage interpretiert, werden generische Landing Pages deutlich schlechter performen. Die neue Anforderung: Landing Pages müssen stärkeren Message Match auf Topic-Ebene liefern. Statt Inhalte nach einzelnen Keywords zu organisieren, sollten sie nach Decision Paths strukturiert werden – die erste Frage des Nutzers, seine Vergleichsfragen, seine Risikofragen und seine Handlungsfragen in einem kohärenten Content-Stück abdeckend.

Quelle: Emarketer – Topic Match & Decision Paths, April 2026

Veränderte Rolle des PPC-Managers

Agentic AI verschiebt die Aufgaben von PPC-Profis: Weniger manuelle Execution, mehr strategische Steuerung. KI-Systeme übernehmen die Analyse von Creative-Elementen, testen Kombinationen automatisiert und identifizieren Top-Performer. Die informierte Aufsicht durch erfahrene Spezialisten bleibt dabei entscheidend.

Quelle: Search Engine Land – Agentic AI & PPC Manager, Jan. 2026

Produktdaten-Feeds für Agentic Search & Agentic Commerce optimieren

Der Produktdaten-Feed ist das wichtigste digitale Asset eines E-Commerce-Unternehmens im Zeitalter der KI-Agenten. Im klassischen Google Shopping war der Produkttitel das zentrale Matching-Signal. In einer Agentic-Commerce-Umgebung ändert sich das fundamental: Der gesamte Feed wird zum Kontext, den KI-Agenten nutzen, um Produkte zu bewerten, zu vergleichen und dem Nutzer zu empfehlen. Mit dem Universal Commerce Protocol können Agenten direkt Checkout-Prozesse auslösen – unvollständige oder ungenaue Feed-Daten führen dazu, dass ein Agent das Produkt gar nicht als kaufbar erkennt.

Welche Feed-Attribute für Agentic Search besonders wichtig sind

Pflicht-Attribute
  • title – optimiert nach Intent-Logik: Brand + Produkttyp + differenzierende Attribute
  • description – detailliert, mit Use-Case-Informationen und Materialangaben
  • product_type – granulare semantische Einordnung
  • gtin / mpn / brand – eindeutige Identifikation für Cross-Platform-Vergleiche
  • availability + inventory_level – Echtzeit-Verfügbarkeit, essenziell für UCP-Checkout
Hoch priorisiert
  • sale_price + sale_price_effective_date – für Direct Offers in AI Mode
  • product_detail – Maße, Gewicht, Kompatibilität
  • product_highlight – 5–10 Stichpunkte als Entscheidungsgrundlage für Agenten
  • shipping + return_policy – Agenten vergleichen diese systematisch
Ergänzende Attribute
  • lifestyle_image_link – kontextuelle Bilder für visuelle Suche
  • sustainability_certifications – zunehmend relevantes Vergleichskriterium
  • energy_efficiency_class – Pflicht für bestimmte EU-Kategorien

Quelle: Google Merchant Center – Produktdaten-Spezifikation

Feed-Veredlung mit Channable

🔗 Warum wir auf Channable setzen

Bei VeeHub nutzen wir Channable als zentrale Feed-Management-Plattform. Channable ermöglicht die automatisierte Transformation, Anreicherung und Optimierung von Produktdaten-Feeds für Google Shopping, Performance Max, Meta Catalog und Marktplätze – und bereitet Feeds gezielt auf Agentic Commerce vor.
Titel-Optimierung nach Intent-Logik: Automatisierte Kombination aus Brand + Produkttyp + differenzierenden Attributen (Farbe, Größe, Material)
Attribut-Anreicherung: Automatisches Mapping fehlender Felder wie product_highlight und product_detail
Rule-Based Feed Transformation: Regelbasierte Anpassung von Preisen und Verfügbarkeiten – z. B. für Direct Offers im AI Mode
Multi-Channel-Synchronisation: Ein Feed für Google, Meta, Marktplätze und zukünftige Agentic-Commerce-Kanäle
Echtzeit-Feed-Updates: In einer Welt, in der Agenten Echtzeit-Preise und -Verfügbarkeit prüfen, sind verzögerte Updates ein direkter Wettbewerbsnachteil
UCP-Readiness: Feeds so strukturieren, dass KI-Agenten direkte Checkout-Transaktionen auslösen können
💡 Praxis-Tipp

Die Feed-Qualität ist im Agentic Commerce der limitierende Faktor. Während im klassischen Google Shopping ein mittelmäßiger Feed noch zu Impressions führte, entscheiden KI-Agenten binär: Entweder ein Produkt wird als vollständig und kaufbar erkannt – oder es existiert nicht. Feed-Veredlung ist kein Nice-to-have mehr, sondern geschäftskritisch.

7 Handlungsempfehlungen für Advertiser

1. DSA-Migration jetzt vorbereiten. Alle aktiven Dynamic Search Ads identifizieren und die freiwillige Migration zu AI Max prüfen, bevor die automatische Umstellung im September 2026 greift. Negative-Keyword-Listen vorher auditieren. 2. Content-Strategie auf Decision Paths umstellen. Weg von reiner Keyword-Optimierung, hin zu Decision-Path-Denken. Paid- und Organic-Teams sollten von gemeinsamen Content-Annahmen aus arbeiten. 3. First-Party-Daten priorisieren. Die Remarketing-Infrastruktur ist in AI Mode bereits aktiv. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, robuste First-Party-Daten-Assets aufzubauen. 4. Produktdaten-Feed veredeln. Den Feed als strategisches Asset behandeln: Alle relevanten Attribute befüllen, Titel nach Intent-Logik optimieren, Echtzeit-Verfügbarkeit sicherstellen. Ein professionelles Feed-Management-Tool wie Channable nutzen. 5. Googles Agentic Tools aktiv einsetzen. Ads Advisor und Analytics Advisor als strategische Informationsquelle nutzen – vorausgesetzt, die Datenbasis stimmt. 6. Tracking modernisieren. Server-Side Tagging implementieren, Enhanced Conversions aktivieren, Consent Mode korrekt einrichten. In einer KI-gesteuerten Werbelandschaft ist die Datenqualität der limitierende Faktor. 7. Agentic-Search-Readiness prüfen. Mit dem VeeHub Agentic Search Optimizer kostenlos prüfen, ob KI-Crawler Ihre Website erreichen, und eine llms.txt generieren. Wer für Agentic Search unsichtbar ist, wird auch im Agentic Commerce nicht stattfinden.
AI is only as good as the data you put into it.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Agentic Search?
Agentic Search ist eine neue Form der Websuche, bei der KI-Agenten nicht nur Informationen finden, sondern eigenständig Aufgaben im Auftrag des Nutzers ausführen – etwa Produkte vergleichen, Restaurants buchen oder Einkäufe abschließen. Google hat mit dem Core Update im April 2026 den offiziellen Übergang zu Agentic Search vollzogen.
Was ist der Unterschied zwischen Agentic Search und RAG?
RAG (Retrieval-Augmented Generation) ist eine Technologie, bei der ein KI-Modell externe Dokumente abruft, um bessere Antworten zu generieren. Agentic Search geht darüber hinaus: KI-Agenten planen eigenständig mehrstufige Aktionen, nutzen Tools, treffen Entscheidungen und führen Transaktionen durch. RAG liefert Informationen – Agentic Search erledigt Aufgaben.
Was ist Agentic Commerce?
Agentic Commerce beschreibt die Anwendung von Agentic Search auf den E-Commerce: KI-Agenten übernehmen den gesamten Kaufprozess – vom Produktvergleich über die Preisbewertung bis zum Checkout. Googles Universal Commerce Protocol (UCP) bildet den technischen Standard dafür.
Was ändert sich bei Google Ads durch Agentic Search?
Drei zentrale Änderungen: Erstens werden Anzeigen in AI Mode als Teil der konversationellen Suche eingebettet. Zweitens werden Dynamic Search Ads ab September 2026 durch AI Max ersetzt. Drittens ermöglicht das UCP direkten Checkout innerhalb der Google-Suche – Agentic Commerce wird zur Realität.
Was ist AI Max for Search und wann werden Dynamic Search Ads eingestellt?
AI Max ist Googles neues KI-gesteuertes Kampagnenformat, das Dynamic Search Ads (DSA) ersetzt. Es nutzt Intent-Signale und Content-Verständnis statt klassischer Keywords. Ab September 2026 werden alle DSA-Kampagnen automatisch migriert – eine freiwillige Migration ist seit April 2026 möglich.
Wie optimiere ich meinen Produktdaten-Feed für Agentic Commerce?
Die wichtigsten Maßnahmen: Produkttitel nach Intent-Logik optimieren, alle relevanten Attribute wie product_highlight und product_detail befüllen, Echtzeit-Verfügbarkeit sicherstellen, und ein professionelles Feed-Management-Tool wie Channable für die automatisierte Veredlung einsetzen.
Was ist das Google Universal Commerce Protocol?
Ein offener Standard von Google (Januar 2026), der die Kommunikation zwischen KI-Agenten und Merchant-Backends standardisiert und Kaufvorgänge direkt in Google AI Mode ermöglicht – die technische Grundlage für Agentic Commerce.
Welche Google-Tools sollten Advertiser für Agentic Search nutzen?
Google hat drei neue KI-Assistenten eingeführt: den Ads Advisor für Kampagnenoptimierung, den Analytics Advisor für datengetriebene Insights und den Marketing Advisor als Browser-Agent für kanalübergreifende Aufgaben.
Wie prüfe ich, ob meine Website für KI-Agenten sichtbar ist?
Mit dem kostenlosen VeeHub Agentic Search Optimizer können Sie Ihre robots.txt analysieren, eine llms.txt generieren und eine vollständige ASO-Checkliste durcharbeiten – drei Tools in einem, kostenlos und sofort nutzbar.

Über VeeHub

VeeHub ist eine Marketing-as-a-Service-Agentur mit Fokus auf Google Ads, SEO/GEO, Tracking und KI-gestützte Prozessautomatisierung. Mit über 16 Jahren Erfahrung und 250+ betreuten Unternehmen unterstützt VeeHub Unternehmen dabei, ihre Marketing-Performance auf die agentic Ära vorzubereiten.
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Dieser Beitrag basiert auf dem VeeHub White Paper „Agentic Search & Google Ads in 2026″ (April 2026). Stand: April 2026 | Version 2.0